Entstehungsgeschichte

Im Dezember 2006 hatten die Träger der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz die erste grenzüberschreitende Klimaschutzstrategie unterzeichnet. Klimaschutz ist durch die besondere geographische Lage des Oberrheins und unabhängig von politischen Grenzen ein verbindendes Thema.

In der Folge wurde Anfang 2007 die Kommission "Klima und Energie" der ORK eingesetzt, die das Interreg IV A Projekt „Aufbau eines trinationalen Energie Netzwerkes Oberrhein“ erarbeitete.

Im Jahr 2010 konnte im Rahmen dieses Projektes die Geschäftsstelle des TRION-Netzwerks für Energie und Klima mit Sitz in Kehl eröffnet werden.

Gründungsmitglieder und Kofinanzierungspartner waren das Land Land Baden-Württemberg, das Land Rheinland-Pfalz, Région Alsace Champagne-Ardenne Lorraine, Département du Bas-Rhin, Kanton Basel-Landschaft, Kanton Basel-Stadt und der Kanton Jura, Département du Bas-Rhin, Kanton Basel-Landschaft, Kanton Basel-Stadt und der Kanton Jura.

Das Regierungspräsidium Freiburg übernahm die Projektträgerschaft und war Anstellungsbehörde für die MitarbeiterInnen.

Die Arbeit von TRION wurde ab 2013 in einem weiteren Interreg IV A Folgeprojekt mit dem Titel „Gemeinsam die Energiewende am Oberrhein vorantreiben“ finanziell bis zum 30. Juni 2015 gesichert.

Am 28. Juni 2013 verabschiedete die Oberrheinkonferenz eine neue „Grenzüberschreitenden Klimaschutz- und Energiestrategie der Trinationalen Metropolregion Oberrhein“. Diese Strategie beauftragt die Kommission Klima und Energie mit der strategischen Umsetzung und das TRION-Netzwerk mit der operativen Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen und Projekte.

Bereits bei der Gründung des TRION-Netzwerkes war die Überführung in eine Struktur mit eigener Rechtsform ein deklariertes Ziel. Dieses wurde mit der Vereinsgründung am 13. März 2015 erfüllt.

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© TRION - Netzwerk für Energie und Klima der Trinationalen Metropolregion Oberrhein
Interreg EU