Studien

Akzeptanz von erneuerbaren Energien: lokale Akteure gestalten die Energiewende

Diese Broschüre ist eine Zusammenfassung der Forschungsarbeiten, die Hochschulen, Universitäten und Energieagenturen des Oberrheins im Rahmen des Interreg-IV-Projektes „Plan Erneuerbare Energien“ erarbeitet haben. Ein interdisziplinär und grenzüberschreitend arbeitendes Konsortium hat die Chancen und Herausforderungen der Energiewende in den zwei Modellregionen Südpfalz und den Raum Straßburg erforscht.

TRION-climate ist assoziierter Partner des Projektes. Mit der Veröffentlichung dieser Broschüre möchte TRION-climate einen Beitrag leisten, um die Forschungsergebnisse einer möglichst breiten Zielgruppe zugänglich zu machen, um so den Wissenstransfer zwischen Forschung, Wirtschaft und Verwaltung über die Grenzen hinweg zu fördern.

Unter der Leitung der Universität Koblenz-Landau als Projektträger, haben Autorinnen und Autoren der Universität Straßburg (Laboratoire SAGE und LIVE), des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des European Institute for Energy Reseach (EIFER), der Energieagentur Rheinland-Pfalz, des Landesnetzwerkes Rheinland-Pfalz für Bürgerenergiegenossenschaften und der ATTAc-Gruppe Landau an der Broschüre mitgewirkt.

D_Veröffentlichung Gebäudesanierung

Ergebnisse der Marktstudie zur Gebäudesanierung am Oberrhein

Die Ergebnisse der von TRION-climate koordinierten und in Auftrag gegebenen Marktstudie zur energieeffizienten Gebäudesanierung am Oberrhein können Sie sich ab sofort hier auf unserer Website herunterladen.
Die trinationale Studie wurde im Rahmen des Interclusters von TRION-climate durchgeführt. Experten des Pôle Alsace Energivie, des deutschen Vereins "Klimapartner Oberrhein" und Vertreter der Gebietskörperschaften am Oberrhein haben die Auftragnehmer Ortenauer Energieagentur, Cellule économique du bâtiment CEBTP und TEP Energie bei der Ausarbeitung der Inhalte begleitet.

Die vorliegende Studie zeigt exemplarisch auf, dass die Erneuerung des Gebäudeparks nicht nur einen Energie-und Umweltnutzen stiftet, sondern auch ein wichtiges wirtschaftliches Potenzial mit sich bringt.
Das Ergebnis macht deutlich, dass die Oberrheinregion ihrem Selbstverständnis als Vorreiter in Energie-und Klimaschutzfragen in den kommenden Jahren durch die Realisierung von Gebäudesanierungsmaßnahmen gerecht werden könnte.

Um die ausgewiesenen Potenziale voll ausschöpfen zu können, muss das Gewerbe genügend ausgebildete und sensibilisierte Fachkräfte bereitstellen, um die Gebäudeeigentümer von den Vorteilen energetischer Erneuerungen zu überzeugen. Förderprogramme, die helfen, anfängliche Investitionshürden zu überwinden, sollten weitergeführt und ausgebaut werden. Finanzielle Förderungen sollten an energetische Mindestanforderungen gekoppelt werden. Informationen zu bestehenden und neuen Technologien sowie zu Förderprogrammen sollten weiter verbreitet werden und damit nicht nur Eigentümer sensibilisieren, sondern auch zur Markttransparenz beitragen.

Bild NZEB

Ergebnisse der Verbraucherbefragung zu "nearly zero energy building" (NZEB)

Die Ergebnisse der Verbraucherbefragung zu nearly zero energy building (NZEB) stehen ab sofort in Form einer Broschüre zur Verfügung. Die Studie wurde im Rahmen des von TRION-climate koordinierten Interclusters in Auftrag gegeben. Sie wurde inhaltlich vom Pôle Alsace Energievie mit Unterstützung des deutschen Vereins Klimapartner Oberrhein und des Schweizer Clusters i-net Basel Cleantech begleitet.

Rund 900 Deutsche, Franzosen und Schweizer wurden zu ihrer Wahrnehmung und ihren Kenntnissen bzgl. energieeffizientem Bauen und Wohnen sowie erneuerbaren Energien befragt. Zudem sollten Aussagen über die Investitionsbereitschaft für den Bau oder die Sanierung von Wohngebäuden, die fast keine Energie verbrauchen (NZEB), getroffen werden. Anlass zu einer derartigen Umfrage gab die EU-Richtlinie 2010/31/EU, welche die Mitgliedsstaaten dazu auffordert, nationale Aktionspläne zur Förderung des Baus solcher NZEB auszuarbeiten.

Die Studie ist als Entscheidungshilfe für Politiker, Unternehmen und die Bürger selbst anzusehen.
So zeigt sich, dass noch viel Informationsbedarf zum Thema energieeffizientes Bauen besteht. Der Energieverbrauch durch Gebäude am Oberrhein wird von den Befragten in allen drei Ländern stark unterschätzt. Auch der Kenntnisstand zu bestehenden Energieeffizienzlabels ist vergleichsweise gering. Mehrkosten, die durch Bau oder Kauf eines NZEB im Verleich zu gewöhnlichen Immobilien entstehen, werden deutlich überschätzt.
Gleichzeitig kann man aus den Ergebnissen der Studie die oberrheinweit geteilte Bereitschaft zu umweltschonendem und energiesparenden Verhalten herauslesen. NZEB stehen für gehobene Wohnqualität und Umweltverträglichkeit.
Wenn die Nutzer ihre Informationslücken schließen können, wird die Vorreiterrolle des Oberrheins in Bezug auf energieeffizienteres Bauen und Wohnen nachhaltig gestärkt werden können.

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