Datengrundlagen - Frankreich

Entwicklung einer neuen Energie und Umweltverordnung

Das französische Gesetz „Energiewende und grünes Wachstum“ plant bis 2018 die Einführung eines neuen Umweltstandards im Gebäudesektor. Diese Norm ist der Nachfolger der RT2012 (Wärmeschutzverordnung) und soll verfolgt die Ziele:

- Verringerung des Energieverbrauchs und Erzeugung erneuerbarer Energie, im Hinblick auf Energieplusgebäude.

- Reduzierung der Treibhausgasemissionen, bzw. des Carbon Footprint beim Bau und Nutzung der
 Gebäude.

 

Die Französische Regierung will optimale Bedingungen schaffen, um diese Ziele zu erreichen; Dafür werden zwei starke Maßnahmen umgesetzt:

• Erstellung eines Lables für Gebäude „E+C- „ „Positive Energy und Carbon Reduktion"

  Die Grad an Energieeffizienz bzw. der Treibhausgasemissionen dürfen Grenzwerte
nicht überschreiten. Diese Werte werden in der Carbon-
  Energie-Repository vom Ministerium für Bau und Energie festgelegt.

  Diese Gütezeichen besteht aus einem Kriterium "Energie" und einem Kriterium "Carbon". Die Planer haben die Möglichkeit den Entwurf der Gebäude den Merkmalen eines bestimmten Gebietes,
der Gebäudetypologie und der dadurch bedingten Kosten anzupassen.

  Das Label kann durch fünf offizielle Organisationen
  verliehen werden.

• Einführung des Experimentierens " Energieplus und Lowcarbone Gebäude":

  Die Französische Regierung will einen ehrgeizigen Baustandard entwickeln, und unterzeichnete mit
  Wirtschaftsakteuren und Berufsverbänden eine Vereinbarung um neue Umweltvorschriften
  für Gebäude zu experimentieren, die als Grundlage für die Entwicklung des Standards dienen werden.

 

Link zur Website des Ministeriums für Wohnungsbau:

http://www.logement.gouv.fr/batiment-la-france-s-engage-pour-le-climat

 

Für die Kommunikation und Verbraucherdaten zu überwachen, das Verfahren sammeln:

www.batiment-energiecarbone.fr

Gesetz Energiewende und grünes Wachstum

Das französische Parlament hat am 22. Juli 2015 das Gesetzes für „Energiewende und grünes Wachstum“  verabschiedet. Die Teile I bis VIII des Gesetzesentwurfes für die Energiewende beschäftigen sich mit dem Gebäude- und Verkehrssektor, der Kreislaufwirtschaft, dem Ausbau der erneuerbaren Energien, der Förderung der nuklearen Sicherheit sowie mit der Vereinfachung der Verfahren und den gemeinsamen Handlungsmöglichkeiten.
Die wesentlichen Zielsetzungen des Gesetzes sind die Reduzierung des Treibhausgasausstoßes um 40% zwischen 1990 und 2030 und die Division des Treibhausgasausstoßes durch vier zwischen 1990 und 2050 (Faktor 4), die Reduzierung des Endenergieverbrauches um 20% bis 2030 und um 50% bis 2050 bezogen auf 2012, die Reduzierung des Primärenergieverbrauches der fossilen Energien um 30% bis 2030 bezogen auf 2012, die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 23% des Brutto-Endenergieverbrauchs bis 2020 und auf 32% bis 2030. Bezüglich der Kernenergie ist eine schrittweise Reduzierung vorgesehen, mit dem Ziel den Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung auf 50% bis 2025 zu begrenzen und die Höchstgrenze der installierten nuklearen Leistung in Frankreich auf 63,2 GW festzusetzen. Darüber hinaus soll das Gesetzein Ziel für die Energieeffizienz des gesamten Gebäudebestands bis 2050 darstellen, eine sichere Energieversorgung gewährleisten und jedem den Zugriff auf Energie ohne überteuerte Kosten zusichern.

Grenelle_Loi 2 (3.08 MB)

Aktionsplan zu Gunsten erneuerbarer Energien

Der Aktionsplan zu Gunsten erneuerbare Energien wurde vom Ministerium für Umwelt und Energie Frankreichs ausgearbeitet und strebt nach der Anwendung des Artikel 4 der Richtlinie 2009/28/EG der Europäischen Union, die die Verwendung von Energie aus erneuerbaren Quellen bestimmt. Frankreich sieht vor, das Ziel von 23% der Richtlinie einzuhalten, ohne auf Kooperationsmechanismen zurückzugreifen. Es bestätigt damit seine Verpflichtung zu Gunsten des Solarprogramm für den Mittelmeerraum („Plan Solaire Méditerranéen“).

Plan d´action énergies renouvelables (811.2 kB)

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