Förderprogramme - EU


INTERREG V-A Oberrhein

Am 16. Dezember 2014 genehmigte die Europäische Kommission das Operationelle Programm INTERREG V Oberrhein für den Förderzeitraum 2014-2020. Für die Oberrheinregion stehen Fördermittel von über 109 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördersumme ist somit im Vergleich zum vorigen Zeitraum um über 60 % gestiegen.
Das Operationelle Programm ermöglicht es der grenzüberschreitenden Region am Oberrhein, auch in der neuen Förderperiode von den INTERREG-Fördermitteln der Europäischen Union zu profitieren. Der Oberrheinraum beteiligt sich somit bereits zum fünften Mal seit 1989 an dem Förderprogramm. Inhaltlich beschäftig sich das Operationelle Programm mit den Herausforderungen und Potenzialen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Es setzt klare Ziele, die durch die Gelder und geförderten Projekte umgesetzt werden sollen. Daher stehen in der neuen Förderperiode vor allem die erzielten Ergebnisse im Vordergrund. Insgesamt soll das operationelle Programm zur EU-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum und zur Verwirklichung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts beitragen. Vier Prioritätsachsen wurden festgelegt:
Achse A: Intelligentes Wachstum am Oberrhein – Die Entwicklung zu einer international wettbewerbsfähigen grenzüberschreitenden Wissens-und Innovationsregion unterstützen.
Achse B: Nachhaltiges Wachstum am Oberrhein – Eine umweltverträgliche Entwicklung des Raumes, der Wirtschaft und der Mobilität auf grenzüberschreitender Ebene fördern.
Achse C: Integratives Wachstum am Oberrhein – Die Beschäftigung grenzüberschreitend fördern.
Achse D: Territorialer Zusammenhalt am Oberrhein – Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Verwaltungen und Bürgern fördern.

Operationelles Programm INTERREG V (2.77 MB)

Horizont 2020 EU Forschungsrahmenprogramm

Das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation mit dem Titel „Horizont 2020“ stellt für den Zeitraum von 2014 bis 2020 rund 77 Milliarden Euro Fördermittel zur Verfügung. Es wurde im November 2013 vom Europäischen Parlament mit großer Mehrheit gewählt und im Dezember 2013 vom Rat der Europäischen Union endgültig erlassen. Ziel des Programms ist die Schaffung eines nachhaltigen Wachstums und zukunftsfähiger Arbeitsplätze in Europa und damit die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas.
Gefördert werden können Aktivitäten der gesamten Innovationskette, d. h. von der Grundlagenforschung bis hin zur Vorbereitung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen. Die Zielgruppen des Programms sind insbesondere Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, aber auch alle weiteren innovationsrelevanten Akteure.
Das Programm beinhaltet drei Schwerpunkte. Darunter die „Wissenschaftsexzellenz“, die insbesondere auf die individuelle Förderung exzellenter Wissenschaftler und auf Pionierforschung abzielt. Der zweite Schwerpunkt mit dem Titel „Führende Rolle der Industrie“ umfasst die Förderung von Industrie-und Schlüsseltechnologien, den Zugang zu Risikofinanzierung und Innovationen in KMU. Der dritte Schwerpunkt, „Gesellschaftliche Herausforderung“, definiert sieben gesellschaftspolitisch vorrangige Aufgaben, wie bspw. sichere, saubere und effiziente Energie, die durch Forschung und Innovation maßgeblich bewältigt werden können.

Horizont 2020 EU Forschungsrahmenprogramm (657.83 kB)

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